Das Institut für Rechtsphilosophie

 

Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung bzw Verbreitung des Covid-19-Virus ersuchen wir Sie, Ihre Anliegen an unser Sekretariat per E-Mail vorzubringen. Informationen zu elektronischen Sprechstunden unserer Institutsmitglieder erhalten Sie auf deren jeweiligen Seiten (zugänglich über „Team“). Das Sekretariat ist auch telefonisch erreichbar.
Alle Lehrveranstaltungen sind derzeit und bis auf weiteres auf Fernlehre umgestellt. Einen Überblick über das aktuelle Angebot finden Sie auf unserer Seite zur Fernlehre. Für individuelle Lehrveranstaltungen informieren Sie sich bitte zudem auf u:find und auf den jeweiligen Moodle-Seiten. Als Teilnehmer*innen werden Sie regelmäßig per E-Mail informiert. Wir wünschen Ihnen trotz der erschwerten Umstände ein produktives und erfolgreiches Semester!
 
Weitere Informationen finden Sie hier: Corona Virus Maßnahmen am Juridicum

 


Die Wiener Rechtsphilosophie blickt auf eine lange Tradition zurück, die mit Vertretern des Naturrechts wie Karl Anton von Martini (1726–1800) und dessen Schüler Franz von Zeiller (1751–1828) beginnt. Weltruhm erlangte sie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als Hans Kelsen und seine Mitstreiter eine prononcierte und viel debattierte Version des Rechtspositivismus, die Reine Rechtslehre, entwickelten. Dank der Initiative von Gerhard Luf, dessen Werk bedeutende Beiträge zur Rehabilitierung der praktischen Vernunft in der Rechtsphilosophie enthält, wurde die Rechtsphilosophie 1985 als eigenes Institut etabliert.

Sowohl die Rechtstheorie als auch die Rechtsphilosophie sind am Wiener Institut für Rechtsphilosophie nach wie vor sehr lebendig.

Im Jahr 2005 wurde das Institut für Rechtsphilosophie mit dem Institut für Recht und Religion zusammengelegt. Das frühere Institut für Kirchenrecht hatte in seiner Tradition bis an die Anfänge der juridischen Fakultät zurückgereicht. Bedeutende Vertreter waren etwa Martinis Lehrer, Paul Joseph von Riegger (1705–1775), der Theoretiker der josephinischen Toleranz, oder Max Hussarek von Heinlein (1865–1936), der als Begründer des Staatskirchenrechts gilt. Unter der Leitung von Richard Potz wurde das Fach zu einem umfassenden Religionsrecht ausgestaltet.

Seit 2016 firmiert diese fusionierte Einheit nun als das Institut für Rechtsphilosophie.

Im Rahmen der disziplinübergreifenden Forschungstätigkeit der Fakultät leitet Prof. Jabloner die Forschungsstelle "Hans Kelsen und sein Kreis".

 

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