Europarecht

Meine Arbeiten zum Recht der Europäischen Union haben sich auf den Binnenmarkt konzentriert und zu zeigen versucht, wie die europäische Integration in der rechtlichen Konstruktion des Binnenmarktes und im Verhältnis zur Sozialpolitik neoliberale Züge angenommen hat. Meiner Ansicht nach steht das europäische Projekt deswegen bis heute für die typisch neoliberale Ersetzung von Anliegen der sozialen Gerechtigkeit durch solche der Inklusion.

Mein Buch Individualism stellt die Frage, was für ein Mensch man sein müsste, um den europäischen Ordnungsstaat als legitim betrachten zu können. Ich fürchte, die Antwort fällt nicht allzu schmeichelhaft aus.

Im Gefolge der Euro-Krise habe ich ein wenig analysiert, wie die Mitgliedstaaten und die supranationalen Institutionen mit der Krise umgegangen sind, und habe mich dem wachsenden Chor derjenigen angeschlossen, die behaupten, sie praktizierten einen autoritären Liberalismus.

Leseproben:

Accidential cosmopolitanism

Authoritarian liberalism (Austrian Law Journal)